Keltenmuseum Hochdorf/Enz

Ein Jahrhundertfund und sein Museum

 





„….... nur ein paar Vitrinen“!

Möchten Sie einmal hinter die Kulissen schauen?
In den nächsten Wochen können Sie uns bei der Ausstellungsvorbereitung begleiten!








Die Idee

25 Jahre Keltenmuseum, das ist ein Grund zu feiern. Die bahnbrechende Entdeckung der Grabkammer des Keltenfürsten von Hochdorf setzte der Archäologie im Kreis Ludwigsburg ein international beachtetes Glanzlicht auf. Diese reiche Fundlandschaft
hat allerdings für jede Epoche Erstaunliches zu bieten. Im Jubiläumsjahr wollten wir unsere Besucher auf eine Entdeckungsreise durch die Jahrtausende mitnehmen.

 

Schicksalsfunde

Oft lässt uns eine archäologische Entdeckung einen Augenblick
der fernen Vergangenheit miterleben. Es enthüllen sich Lebenswege,
Geschichten glücklicher 
Tage oder tragischer Ereignisse
und immer Einblicke in die Lebensumstände 
einer Epoche.

 

                                                              Fundschicksale

Wenn Funde erzählen könnten, dann würden sie über die teils
abenteuerlichen 
Wege berichten, die sie hinter sich gebracht haben,
bevor der Ausstellungsbesucher 
sie in der Vitrine betrachten kann.
Wir haben diese Geschichten zusammengetragen.

 

 

Ohne starke Partner geht es nicht!

Dankenswerterweise übernahm Landrat Dr. Rainer Haas die Schirmherrschaft
über die Ausstellung. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Esslingen erklärte sich bereit, als Mitveranstalter aufzutreten und die Wüstenrot Stiftung sowie die Firma Trumpf, Ditzingen machten die Planungen
durch ihre großzügige finanzieller Förderung erst möglich.

 

 

Am Anfang steht die Auswahl.

Zusammen mit Ingo Stork, der die Archäologische Denkmalpflege im Kreis Ludwigsburg über zwei Jahrzehnte leitete, konnte eine Auswahl hochinteressanter Fundplätze getroffen werden. Aus Publikationen, vor allem aber aus den Ortsakten des
Landesamts für Denkmalpflege Esslingen werden die Informationen zu den
Funden zusammengestellt.

Ortsakten und Diathek im Landesamt für Denkmalpflege Esslingen
 


Woher kommen die Funde?

Seit März laufen die Leihanfragen an das Landesmuseum Baden-Württemberg Stuttgart, das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg Konstanz, Zentrales Funddepot Rastatt und das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Esslingen. Eine Fülle von Details über die konservatorischen Gegebenheiten unserer Ausstellungsräume, von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Beleuchtung bis hin zur Sicherheit müssen nachgewiesen werden.


                     
                      Im zentralen Funddepot Rastatt werden Fundkisten durchgesehen (Ingo Stork), 
                                                der SWR (Christof Baumann) ist dabei.

 

Drucksachen

10 Oktober 2016: Die Ausstellung braucht eine visuelle Identität für Plakat, Titelseite, Prospekte und Anzeigen. Unsere freiberufliche Graphikerin erarbeitet ein stimmiges Erscheinungsbild. 

Als Herausgeber der „Schriftenreihe des Keltenmuseums Hochdorf/Enz“ liegt die gesamte Organisation des Beihefts vollständig in unseren Händen. Eigene Beiträge
und Beiträge von Fachkollegen werden zusammengestellt, Bildrechte eingeholt,
die Layouts haben begonnen.


                                                         Das Beiheft nimmt Gestalt an.
                                    Simone Stork und Franziska Mattlinger bei Layoutarbeiten.


Leihgaben

14. Oktober 2016: Die ersten Funde können von den Leihgebern abgeholt werden.


 Im Bild: Andreas Gut, Museumsleiter des 
Alamannenmuseums Ellwangen
beim Öffnen der Vitrine.  


Ausstellungsgestaltung

19. Oktober 2016: Erst wenn die Ausstellungsstücke zugesagt sind, können
die Vorplanungen konkretisiert werden und die Vitrinenpläne entstehen.
Unser freiberuflicher Ausstellungsgestalter zeigt uns seine Vorarbeiten.
Wir sehen den Raum schon vor uns.

 
                      Nächtliche Endbesprechung der Vitrinenpläne mit Ingo Stork und Markus Ege.



Andruck des Beihefts


3. November 2016: Andruck des Beihefts in der  Druckerei Ungeheuer + Ulmer, Ludwigsburg.


Aufbau der Ausstellung



                     9. November 2016: Restauratorin Annette Lerch beim Aufbau der Ausstellung.



10. November 2016: Ein großes Modul mit Hörstationen und Vitrinen wird eingebaut.
Die Schreinerei Schöck, Eberdingen hat die kreativen Ideen unseres Ausstellungsgestalters
Markus Ege umgesetzt.


                                          
11. November 2016: Es gibt noch viel zu tun!

 


14. November 2016: Herr Dr. Ingo Stork freut sich über das gerade gelieferte 
Begleitheft zur Ausstellung.


Ausstellungseröffnung

                                           
                                                           15. November 2016:
              Der Schirmherr der Ausstellung, Herr Landrat Dr. Rainer Haas eröffnet die Ausstellung.



Impressionen der Ausstellungseröffnung